Gesetzliche Anforderungen erfüllen • Unternehmensweit Risikomanagement etablieren • Projekte risikosensitiv steuern • Organisationswissen aus Risikoinformationen generieren.

Motivation

Sie kennen die relevanten Gesetze, Normen und Standards für das Risikomanagement in der Produktentwicklung, die sich daraus ergebenden Anforderungen und setzen diese Vorgaben in Ihren Projekten um. Mit einem leistungsfähigen Risikomanagement sichern Sie sich gegen Forderungen externer Dritter ab. Sie identifizieren systematisch Gefahren für Ihre Projekte und deren Ziele und steuern alle Aktivitäten inkl. der involvierten Lieferanten aufwandsminimal aus. Mit den Erkenntnissen aus den Risiken und den eingetretenen Probleme verbessern Sie Ihre eigenen Vorgehensweisen für zukünftige Projekte.

Anforderungen

Ein leistungsfähiges Risikomanagement-System nach aktuellem Stand der Technik erfüllt nachstehende Anforderungen:

  • Konformität zu gesetzlichen und behördlichen Vorgaben, zu Normen und Standards, zu Empfehlungen von Verbänden und vertraglichen Vereinbarungen mit Kunden und Lieferanten für alle relevanten Märkte.
  • Integrierte Betrachtung von Risiken aus Umfeld, Produkt, Projekt und Geschäftsprozessen.
  • Berücksichtigung der kompletten Wertschöpfung inklusive aller Beiträge von Lieferanten.
  • Sicherung des Wissens aus Risikoinformationen.

SOPRONIS Risk Management Office (RMO)

Mit dieser integrierten Lösung für das Risikomanagement in der Produktentwicklung stellen wir Ihnen alle notwendigen Kompetenzen, Methoden und IT-Tools zur Umsetzung in Projekten, Programmen und Portfolios zur Verfügung. Die Leistungserbringung kann wahlweise erfolgen im Rahmen von:

  • Business Process Outsourcing (BPO)
    Auslagerung des Risikomanagement-Prozesses, externe Durchführung aller Aktivitäten im Risikomanagement. Vor Ort begleiten wir Ihre Führungskräfte, Mitarbeiter und Lieferanten im Rahmen von individuellen Entwicklungsmaßnahmen, von Workshops, Projekt- und Status-Meetings sowie Lenkungsausschüssen bzw. Steuerkreisen.
  • Dienstleistung vor Ort
    Etablierung des Risikomanagement-Prozesses, operative Durchführung von Aktivitäten in Projekten, Programmen und Portfolios. Personalentwicklung im Risikomanagement von Process-Owner, Führungskräften und Mitarbeiter.

Requirements-Management

Unser Anforderungskatalog beinhaltet die gesetzlichen Vorgaben und gleichrangigen Richtlinien für den deutschen Markt. Ebenfalls einbezogen sind die Vorgaben der internationalen Normen ISO 9001, IATF 16949, ISO 9100 und ISO/TS 22163 sowie die VDA-Richtlinien VDA 6.3 und Reifegradmanagement für Neuteile. Alle weitergehenden Anforderungen, insbesondere auch kundenspezifische Vorgaben, ergänzen wir im speziellen Kundenauftrag.

Risikomanagement-Prozess

Unser Geschäftsprozess Risikomanagement folgt dem Qualitäts-Regelkreis von Deming mit einer ergänzten fünften Phase: Plan · Simulate · Do · Check · Act. Die Ergänzung des Schrittes Simulate erbringt den Nachweis der Maßnahmen-Effizienz vor deren Umsetzung. Dadurch erreichen wir die Fokussierung auf wirtschaftliche Maßnahmen für die Prozessoptimierung und die Risikobehandlung.

Analyse und Bewertung

Risiken aus Umfeld, Produkt, Projekt und Prozess sowie deren Schnittstellen zueinander werden betrachtet. Anerkannte Methoden (z. B. FMEA, FTA, Prozessanalyse) werden dazu eingesetzt. Die Wirkungen der Risiken auf die Projektplanung werden festgelegt. Unsicherheiten bei Projektverläufen und Risikoeintritt werden berücksichtigt. Die quantitative Risikobewertung erfolgt anhand kundenspezifischer Risikomatritzen. Ermittlung der Risikowirkung mittels der stochastischen Monte-Carlo-Analyse.

Risikosensitive Projektsteuerung

Risikomaßnahmen werden festgelegt, deren Eignung vor der Umsetzung simuliert. Die Effizienz der Investition in Risikomaßnahmen steigt dadurch, die Aufwendungen für das Risikobudget sinken. Die Projektsteuerung wird auf kritische Projektinhalte fokussiert, die Projektressourcen dadurch effizienter genutzt. Die Steuerung von Lieferanten erfolgt mit Risikoinformationen und unter Anwendung des Reifegradmanagements sowie der Critical-Path-Method stark präventiv. Organisationswissen aus Risiken wird strukturiert gesammelt, dokumentiert und zukünftigen Projekten verfügbar gemacht.

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